Die Geschichte von Alfa Romeo begann 1906 in Portello, in der Nähe Mailands, als der französische Automobilbauer Alexandre Darracq ein modernes Automobilwerk errichtete.
Schon bald übernahmen Geschäftsleute aus der Lombardei das Werk und gründeten die Società Anonima Lombarda Fabbrica Automobili (A.L.F.A.). Der erste Teil von Alfa Romeo war geboren.
1915 kaufte die Banca Italiana di Sconto das Aktienpaket von Alexandre Darracq und wollte die Firma in Konkurs gehen lassen. Das Institut zur Förderung und Finanzierung der italienischen Rüstungsindustrie verhinderte dies und die Bank musste die Firma in die Hände von Nicola Romeo geben. Die neue Firma Accomandita Ing. Nicola Romeo & Co. fertigt nun Rüstungsgüter.
Nach dem 1. Weltkrieg begann man wieder mit der Produktion von Zivilfahrzeugen. Um vom Ruf der Vorkriegszeit zu profitieren, wird die Firma Alfa Romeo genannt.
Die Firma expandiert in den folgenden Jahren, gründet mehrere Werke und erweitert die Produktpalette.
Nach dem Börsenkrach im Jahre 1929 wird die fast bankrotte Firma im Jahre 1934 in die Finmeccanica-Gruppe eingegliedert, diese untersteht dem Einfluss des staatlichen Institutes für den industriellen Wiederaufbau Italiens.
Ab 1930 heißt die Firma "S.A. Alfa Romeo".
Nach dem 2. Weltkrieg fertigt man wieder PKW. Die Firma heißt jetzt Alfa Romeo S.p.A.
Im Jahre 1950 begann der Einstieg in die Serienfertigung.
Die Produktionshallen in Portello wurden mit der Zeit zu eng. 1961 wird das neue Werk in Arese bezogen.
Für den Alfasud wird ein neues Werk in Pomigliano dŽArco gebaut. Mit dem Alfasud beginnt Alfa Romeos "Abschied" von den Hecktrieblern.
1985 erscheint der Alfa 75, das Jubiläumsmodell zum 75 jährigen Firmenjubiläum. Es ist gleichzeitig das letzte Modell, das im Staatsunternehmen Alfa Romeo gebaut wurde und gleichzeitig auch der letzte Hecktriebler, der unter dem Markennamen Alfa Romeo gebaut wurde.
Die stark angeschlagene Firma wird 1986 von FIAT übernommen.
Im folgenden Jahr wurde der Alfa 164 produziert. Es war das letzte, noch eigenständig unter Alfa Romeo entwickelte, Modell.
Auch wenn mir, Dirk, (Ute sieht das etwas anders) persönlich die neueren nicht mehr gefallen, sind sie doch in weiten Teilen eigenständige Fahrzeuge geblieben.
Bei den aktuellen Modellen fehlt mir (siehe oben
) das Aha-Erlebnis. Sie sind groß und schwer, breit und für meinen Geschmack nicht stimmig im Gesamtbild.
Dies ist auch der Grund, warum die Geschichte hier auf der Homepage endet und auch die Übersicht über die Fahrzeuge mit dem 164er enden wird.